Es gibt unendlich viele Primzahlen (Zahlen die nur durch sich selbst oder 1 ohne Rest teilbar sind)
Beweis nach Euklid:
Als Voraussetzung muss bekannt sein, dass es keine größte natürliche Zahl gibt und das sich alle Zahlen, die keine Primzahlen sind, in Primfaktoren zerlegen lassen. Der Beweis ist als Widerspruchsbeweis aufgebaut.
Wir nehmen an, die Anzahl der Primzahlen ist beschränkt.(p sind Primzahlen)
Alle ganzen Zahlen setzen sich durch Primfaktoren zusammen also

Wenn man jetzt alle bekannten Primzahlen miteinander multipliziert, erhält man eine ganze Zahl k. Zählt man zu der Zahl k eins dazu, erhält man k+1.

Diese Zahl (k+1) lässt sich aber nicht mit den bisherigen Primfaktoren bilden (wegen dem +). Also muss es mindestens noch einen weitere Primzahl geben.
Die Annahme, dass wir alle Primzahlen haben ist also falsch und es gibt mindestens noch eine weitere. Da sich dieser Vorgang beliebig oft wiederholen lässt, gibt es unendlich viele Primzahlen.
So und wer jetzt Lust auf eigene Beweise bekommt, der könnte die Vermutung beweisen, dass es unendlich viele Primzahlzwillinge gibt. Primzahlzwillinge sind benachbarte Primzahlen, wie zum Beispiel
11 und 13 oder 17 und 19 oder 41 und 43
Allerdings ist dies sehr sehr schwierig.
Hier ein Artikel dazu http://de.wikipedia.org/wiki/Primzahlzwillinge
MfG epi42